Die beiden Gründer Robert Häusl und Jürgen Klanert verbinden seit Januar 2015 traditionelle Werte des Möbelhandwerks mit modernem sowie zeitlosem Design und nutzen die Vorteile der Digitalisierung. Hier trifft im wahrsten Sinne des Wortes Trend auf Tradition.

Trend, weil die beiden Gründer Massivholz aus nachhaltigem Anbau und ausschließlich schadstofffreie Öle nutzen. Tradition, weil dabei zeitlose Formen entstehen. Tische, Stühle, Hocker, Regale, Lampen oder Schneidebretter werden mit sehr viel Liebe zum Detail und in reduziertem Design hergestellt. Beispiel dafür sind unter anderem die liebevoll designten Frühstücksbretter bzw. „Ei-Pads“. Und gewissermaßen nebenbei schaffen Häusl und Klanert damit Arbeitsplätze in Bosnien.

Möbel von ANTON DOLL
Möbel von ANTON DOLL
Möbel von ANTON DOLL
Möbel von ANTON DOLL

Bosnien als Wirtschaftsfaktor

Robert Häusl besucht dort mindestens ein Mal im Monat die Werkstätten, um neue Entwürfe und Designs detailliert zu besprechen und die Qualität nach deutschen Qualitätsstandards sicherzustellen. „Ohne unsere Aufträge hätten dort vier gute Fachhandwerker keine Arbeit mehr“, sagt Robert Häusl. Die Unikate wären bei einer Produktion in Deutschland zu teuer, meint Klanert. Inzwischen leben vier Familien von den Aufträgen von ANTON DOLL. „Der Prozess, mit den bosnischen Schreinern zu den feinen Oberflächen, sowie klaren und einfa- chen Formen zu kommen, hat einige Zeit gedauert“, sagen beide Geschäftsführer. Das Er- gebnis kann sich jetzt unter anderem im Online-Shop antondoll.de sehen lassen.

Jedes Möbel ein Erbstück

Der Opa Anton Doll sagte einst: „Wenn Du etwas baust, nimm’ gutes Material und verarbeite es g’scheit.“ Die traditionellen Wurzeln des Unternehmens sind jetzt mit dem Namen des Opas Anton Doll verankert. Der Enkel und Geschäftsführer, Robert Häusl hat sich den Aus- sprich seines Großvaters zu Herzen genommen und stellt Möbel und Unikate aus Massivholz her – einfach, zeitlos und mindestens 100 Jahre haltbar.

Namenspatron als Firmenphilosophie

Der Großvater Häusls, Anton Doll, war Huf- und Wagenschmied. Häusl lernte in dessen Werkstätte viel über die Holz- und Materialverarbeitung. Daher widmete er ihm den Firmennamen. Zunächst studierte der Münchner Elektrotechnik und danach Wirtschaftsingenieurwesen. Als Unternehmer im Automatenbau und Freiberufler lernte der passionierte Schrei- ner den Informatiker und Betriebswirt Jürgen Klanert kennen. So bringt Häusl nun sein Können als Schreiner sowie Unternehmer und Mitgründer Klanert sein Wissen um IT, Online- Marketing und Vertrieb ein. Eine lohnende Kombination: Die Auftragslage steigt seit September stetig an.

Aktuell entwickeln die beiden hochwertige Bistrotische und Hocker mit einem neuen Ergonomie-Konzept für einen Feinkostgastronomen und suchen gelichzeitig nach einem Investor. Ihr erklärtes Ziel mit dem strategischen Partner ist, die Marke ANTON DOLL HOLZMANUFAKTUR zu einem großen Namen für hochwertige Möbelkultur und traditionelle Handwerkskunst zu etablieren.

Text & Bild: Anton Doll

 

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