Montagmorgen, der Wecker klingelt, du springst auf, rennst los – brauchst keinen Kaffee, weil du weißt, da wo du ankommst, gibt es den besten der Stadt. Da, wo du ankommst, kannst du du selbst sein. Um 10:00 Uhr hast du ein Meeting – auf dem Laufband. Mittags machst du Urlaub und direkt im Anschluss lässt du deinen Ideen und Gedanken freien Lauf. Gestern Abend ist dir der Weg nach Hause echt schwergefallen. Wo bist du eigentlich? Ach, jetzt fällt es dir ein: Im Büro.

99chairs hat nachgeforscht, nachgefragt und verstanden: Wir wollen nicht ‚auf Arbeit‘ sein. Wir wollen unsere Persönlichkeit in kreativen Freiräumen entfalten, offen Kommunizieren und diese ganzen Ideen, die jeden Tag aufs Neue unseren Köpfen entspringen, zu dem machen, wovon wir träumen. Wir haben uns lange nach dem Ort gesehnt, in dem wir das Potenzial ausschöpfen können, das in uns schlummert. Willkommen! Wir schreiben das Jahr 2016 – sollte Arbeit da noch ‚Arbeit’ heißen? Wir nennen es Selbstverwirklichung.

holzkabinen

Selbstverwirklichung macht glücklich! Tagtäglich wird das Glück gesucht, gefunden, verloren, produziert und wieder vergessen. Welche Faktoren und Einflüsse machen uns vollkommen glücklich? Woran scheitern wir? Was brauchen wir wirklich? Ein schneller Blick auf die Glücksjäger Nummer eins: die Dänen, laut Umfragen mit 96% absoluter Zufriedenheit das glücklichste Volk der Welt. Wie machen die das? Der perfekte Mix aus engen sozialen Bindungen, physischer und psychischer Gesundheit sowie Bildung ist angeblich der Schlüssel zu dieser Welt. Auch in Deutschland geht es laut Glücksforschern bergauf. Und woran liegt es? An der sinkenden Arbeitslosenquote. Auf einer Skala von 1 bis 10 stehen wir auf 7,1. Nicht schlecht, liebes Deutschland, mit dem Pessimistenimage. Nur wie knacken wir denn noch die 10 Punkte? Na ganz klar: Soziale Bindungen, Gesundheit, Bildung und Arbeit werfen wir in einen Topf – et voilà: Wir nennen es Selbstverwirklichung.

Eine Frage bleibt in dieser Angelegenheit jedoch noch unbeantwortet: Wie soll man das alles unter einen Hut bekommen, wenn man den ganzen Tag ,arbeitet‘? Eine ideale Lösung ist doch, den Arbeitsplatz so um zu gestalten, dass all diese Bedürfnisse im vollsten Ausmaß unterstützt und ausgeschöpft werden. Vor Augen haben wir keines dieser Pseudo Büros, in denen man die Mitarbeiter mit einem langweiligen Obstkorb und kurzem Chit-chat an der Kaffeemaschine ködert.

Was der Arbeitnehmer heute braucht, lautet wie folgt: Zum einen Freiraum für das intensive Miteinander am Arbeitsplatz und den offenen Austausch. Zum anderen eine große offene Küche um gemeinsam das Mittagessen vorzubereiten. Ist es dann Zeit für einen Powernap, bietet die Chill-out Area mit Liegen eine hervorragende Grundlage für den baldigen Glückseffekt. Das körperliche Wohlbefinden bringen wir mit morgendlichem Yoga auf der Terrasse und abendlichen Spinning Kursen auf Trapp. Und wer hat eigentlich gesagt, dass Tische ins Büro gehören? Für den Feinschliff sorgt eine Bibliothek, zum einen um abzuschalten, zum anderen um sich auch in Bereichen außerhalb der regulären Arbeitsthematik weiter zu bilden. Helligkeit, offene Räume mit Ruheecken und Außenbereiche stoßen großartige Ideen und Produktivität an. Auch die Möglichkeit Familie und Freunde in den Arbeitsplatz einzuladen sorgen für Freude und Vollkommenheit.

Ist der nächste Schritt jetzt nur noch die 33 Stunden Woche?

 

4 Comments

  1. Und wo bitte findet man einen solchen Arbeitsgeber? Für den die Selbstverwirklichung und das Wohl der eigenen Mitarbeiter wichtiger ist als die Rentabilität und Arbeitsleistung des Einzelnen?

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    1. Wir leben diesen Stil. Sec-Concept Unternehmensgruppe versucht, dass sich jeder Mitarbeiter verwirklichen kann. So kann man als Team groß werden. Jeder gute Unternehmer sollte versuchen, dass es dem Mitarbeiter gut geht. Denn eine hohe Fluktuation bei den Mitarbeitern ist schlecht. Gruß Marco Hahn

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