Wir waren dabei beim International Design Festival 2016 in Berlin und haben ganz analog über digitales Design gesprochen.

Vier Tage lang konnte man sich im Kraftwerk Berlin von jeglicher Form des Designs inspirieren lassen, mit seinen Schöpfern reden und aus der Box heraus denken. Getreu des diesjährigen Mottos Odyssey haben auch wir uns in die Wellen der Eindrucksmassen gestürzt und mit einer kleinen Analogkamera über Wasser gehalten in dieser Welt des Designs.

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#inouroffice

imm010_9Die 14 Studenten der School of Industrial Design an der Lund University haben uns auf eine kleine Reise in die Zukunft der Büroeinrichtung mitgenommen. Mit ihrem Projekt „in our office“ geben sie großartige Lösungen für kleine Räume – Praktisches mit dem Schönen zu verbinden, das haben die Jung-Designer definitiv gelernt. Mit der Unterstützung von Hay Co-Founder Rolf Hay hatten die Studenten freie Hand bei ihren Projekten, die sie alleine oder zu zweit von der ersten Ideenskizze bis zum letzten Zurechtrücken in der Ausstellung erarbeitet haben. Wir haben im BRB Powernap Bett Probe gelegen und direkt mal die Wunschliste für unser Office erweitert.

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BRB
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Julia beim Probe sitzen

„Pull me to life“

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Pull me to life Designer Juno Jeon

Juno Jeon designt Möbel – vermeintliche Alltagsstücke, die wenig Gemeinsamkeit mit Lebhaftigkeit zu haben scheinen. Wie sehr kann man eine Kommode schon als Erlebnisgegenstand bezeichnen? Juno jedoch kreiert interaktive Momente mit seinen Stücken und gibt jeder ach-so-unscheinbaren Schublade eine eigenständigen Bewegungsablauf: Pull me to life Design nennt es Juno. Er bereichert seine Möbel mit Lebendigkeit und ruft tierähnliche Reaktionen auf die Stimulierungen durch uns Menschen hervor. Die Idee hierfür entsprang seiner Vorstellung davon, was passieren würde, wenn alle Objekte seines Raumes lebendig wären.

Source: ‚Pull me to life‘, Juno Jeon Design Studio

Maker Days – keep innovating.

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James Mckinnon, Creative Director von Edenspiekermann

„Einmal beflügelte Gedanken und innovativen Drive zum Mitnehmen bitte“ – wenn es denn so einfach wäre. Neues will seinen kreativen Raum haben, dessen Zeit frei gehalten und sorgsam eingesetzt werden. Hierfür hat Edenspiekermann sogenannte interne „Maker Days“ ins Leben gerufen, welche zum Austausch untereinander und Zusammenarbeiten miteinander vorgesehen sind. Der Creative Director James Mckinnon hielt darüber seinen Vortrag im Kraftwerk und präsentierte eben diese Projekte, welche am meisten von diesen unkonventionellen Erarbeitungsmethoden profitierten. Durch solche Herangehensweisen entspringen plötzlich neue Ideen, Projekte und Lösungen, deren Potential vorher schlichtweg nicht erkannt wurde. An Maker Days werden selbst die Talente und Fähigkeiten, die im Arbeitsalltag eines Mitarbeiters nicht zum  Vorschein treten, offen gelegt und eingesetzt. Vielleicht sollte jeder von uns solch einen Hackathon starten – ob auf privater oder professioneller Ebene, aus dem Gedankenalltag hinaus brechen kann nicht schaden.

Talent aus Tokio

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Designerin Aya Kawabata

Einzigartige Muster in dreidimensionalen Strukturen zaubert Designerin Aya Kawabata auf ihre Kunstwerke. Dafür wurde sie in diesem Jahr von DMY zusammen mit der IKEA Stiftung im Rahmen der New Talent Competition gelobt. Aya hat einen der 25 national und international beliebten kostenfreien Austellungsplätze bekommen und wir haben sie getroffen: Ein wenig schüchtern steht die junge Designerin vor ihren farbintensiven Gewebe, gekleidet in schwarz. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht erzählt sie uns von sich und ihrer Arbeit – super sympathisch!

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Unser Fazit: So viele schöne Eindrücke. So viele spannende Persönlichkeiten mit reichlich kreativen Adern – DMY, es hat uns sehr gefreut. Wir sehen uns nächstes Jahr wieder, denn: Everybody could use a little more design.

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created by Julia Boos & Theresa Wehmeier

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